Bambus weil: Wasser

Bambus weil: Wasser

Es ist kein Geheimnis, dass wir große Fans von Bambus sind. Wir haben uns für die Herstellung unserer Holzsonnenbrille entschieden, weil sie sich unglaublich positiv auf die Umwelt auswirkt.

Insbesondere Bambus ist besonders umweltfreundlich, wenn es um Wasser geht. Im Gegensatz zu vielen kommerziellen Kulturen benötigt Bambus relativ wenig Wasser, um zu wachsen. Sobald die Pflanze ungefähr drei Jahre alt ist, kann sie das gesamte benötigte Wasser direkt aus dem Boden holen. Da das Ernten von Bambus nicht das Töten der Pflanze bedeutet, ist es nicht erforderlich, ständig neue, wasserhungrige Sämlinge zu planen. Wie die Kamele der Pflanzenwelt saugen Bambuspflanzen Wasser auf, wenn es reichlich ist, und halten es dann für trockene Zeiten fest.

In den Regionen, in denen Bambus am besten wächst, herrschen Regenzeiten nass. Starke Regengüsse können Verwüstungen an gerodeten Flächen verursachen, ohne dass Pflanzen und ihre Wurzeln den Boden an Ort und Stelle halten. Sie werden schnell ausgewaschen und verursachen den Verlust wertvoller Nährstoffe und sogar katastrophale Erdrutsche. Erinnern Sie sich, wie das Ernten von Bambus die Pflanze nicht tötet? Da es sich um Gras handelt, kann Bambus geerntet werden, ohne die Wurzeln zu zerstören. Dies wirkt sich massiv auf die Verhinderung von Bodenerosion und Erdrutschen aus.

Vor kurzem haben Experimente mit Bambus als sekundäres Abwasserbehandlungssystem durch Root Zone Management oder RZM begonnen. RZM nutzt den natürlichen Prozess, bei dem Wasser durch die Wurzeln und die Rhizome des Bambusses transportiert wird, um Wasser zu reinigen.

Und während wir immer noch darauf warten, ob Bambus zur Reinigung von Wasser verwendet werden kann, wissen wir zumindest, dass es weniger wahrscheinlich ist, dass lokale Wassersysteme verschmutzt werden. Im Gegensatz zu den meisten kommerziell angebauten Pflanzen düngt sich Bambus selbst. Ein Hauptproblem bei chemischen Düngemitteln besteht darin, dass nur ein geringer Prozentsatz von der Pflanze absorbiert wird, der Rest wird oft in lokale Bäche und Flüsse gespült. Bambus hingegen bekommt einfach alle Nährstoffe, die es braucht, indem es seine eigenen Blätter recycelt.

Wasserschutz ist heutzutage zu Recht ein großes Thema. Vorhersagen über Wasserverbrauch und -verfügbarkeit können furchtbar schlecht aussehen. Aber die Zukunft ist nicht in Stein gemeißelt, und wenn wir bei unseren Entscheidungen bedacht sind und bewusst konsumieren, dann gibt es noch Hoffnung. Wir finden ständige Inspiration in der Welt um uns herum und die innovative Art und Weise, wie Menschen Einwegkunststoffe gegen freundlichere, umweltfreundliche Optionen eintauschen. Veränderung geschieht Tropfen für Tropfen, und gemeinsam können wir sicherstellen, dass genügend Wasser vorhanden ist.